Zum Zustand der Deutschen: Der Wettlauf zum Selbstmord
Die meisten Deutschen haben den Bezug zur Wirklichkeit verloren. Sie leben in einer anderen Welt als ihre Nachbarn. Sie haben die Gesetze des Lebens vergessen und tanzen am Rande des Abgrunds. Sie meinen, schon über den Berg zu sein, und befinden sich auf einer rasenden Talfahrt in die Katastrophe.
Die Deutschen haben sich ihre Familie zerstören lassen. Sie glauben, es gehe auch ohne Kinder, und versündigen sich gegen das wichtigste Lebensgesetz, für Nachwuchs und die Wiedergabe des Lebens zu sorgen. Sie denken nicht an die Zukunft.
Sie vergnügen sich nach dem Motto: "Nach uns die Sintflut!" Für sie gibt es nur die Gegenwart. Sie haben in zwei Generationen so viele Schulden für ihre Nachkommen gemacht, daß niemand eine Weg zeigen kann, diese zu tilgen.
Sie haben sich an die Übernahme von Lügen so gewöhnt, daß sie in einer ihnen vorgegaukelten Welt leben und sich darin wohl fühlen. Sie vertrauen den Massenmedien, obwohl jeder selbständig Denkende täglich aufzeigen kann, wie sehr diese manipulieren und in dem Auftrag handeln, das deutsche Volk zu zerstören.
Zur Zeit werden die 68er, die Volkszerstörer auf allen Gebieten, zu ihrem vierzigsten Geburtstag gefeiert, gepriesen und verharmlost, obwohl diese seit vier Jahrzehnten mit durchschlagendem Erfolg dafür gesorgt haben, daß die Deutschen ein ganz anderes Volk wurden. Die 68er haben es bei ihrem Marsch durch die Institutionen bis ins Amt des Bundeskanzlers erreicht, faß die Deutschen ihre weltweit anerkannte Kultur vernichteten, daß diese alle ihre Traditionen über Bord warfen und ihr weltweit beneidetes Bildungswesen abschafften, daß sie trotz hoher Bevölkerungsdichte zu einem Einwanderungsland wuren mit Ghettos voller Fremder in allen großen Städten.
Und diese Zerstörer des Volkes gelten als "Gutmenschen", als Gruppe der "Anständigen", während die verantwortungsbewußten Mahner vor dem Marsch ins Verderben als "Rechstextreme", "Ewiggestrige" und "Unmenschen" diffamiertg, verfolgt und kriminalisiert werden.
Die Feinde unserer freiheitlichen Verfassung, die diese bereits weitgehend ausgehöhlt haben und zugunsten Brüssels endgültig abschaffen wollen, sind sich im "Konsenz der Demokraten" bei diesem Zerstörungswerk einig. Sie hängen sich das Mäntelchen der Freiheitlichen um und führen in die Diktatur. Offen wird zugegeben, daß die Bundesregierung in Grundfragen unserer Existenz - EU, Familie, Bevölkerungspolitik, Fremdarbeiter, Einwanderung, Verschleuderung der Staatsgelder - im Gegensatz zum erklärten und durch Umfragen offenkundig gewordenen Willen der Deutschen handelt.
Die Welt scheint in Deutschland nicht nur auf dem Kopf zu stehen; sie tut es wirklich. Und in allem sich dabe zeigenden Unglück sei der böse Adolf schuld, heißt es zur Entschuldigung - seit mehr als 60 Jahren.
Zur Zeit seiner tiefsten Erniedrigung hielt Johann Gottlieb Fichte vor 200 Jahren seine Reden an die deutsche Nation. Sie trugen wesentlich zur Abschüttelung der Fremdherrschaft und zur Rückgewinnung der Freiheit in Deutschland bei. Solch ein aufrüttelndes Buch fehlte bisher für die Gegenwart.
Nun hat der Jurist und Ordinarius der Passauer Universität Professor Dr. Johann Braun, Jahrgang 1946, ein solches vorgelegt, in dem er sich ausdrücklich auf Fichte bezieht. In Wahn und Wirklichkeit, Über die innere Verfassung der Bundesrepublik Deutschland hält er den Deutschen einen Spiegel vor. Systematisch behandelt er nacheinander die einzelnen Bereiche des Politischen und zeigt das Werk der Volksverderber auf: die Zerstörung des Rechtsbewußtseins und der Rechtsstaatlichkeit durch den Fanatismus der "Gutmenschen", die Aushöhlung der Staatsangehörigkeit und die Abgabe der Soveränität, die Entwicklung von der Volksgemeinschaft zur Spaßgesellschaft und einer Bevölkerung aus lauter individuellen Egoisten, die Wandlung von der sozialen Marktwirschaft zum gnadenlosen Turbokapitalismus, die ethnische Umvolkung von einem seit vielen Jahrhunderten verhältnismåßig einheitlichen Volk zu einem Bevölkerungs- und Kulturgemisch, die Verhunzung der Sprache und die Zerstörung des Bildungswesens, die Abwertung von Vorbildern, die Abschaffung des kritischen Denkens, die systematische Vernichtung der in Jahrhunderten entwickelten Hochkultur. Die Jugend wird statt von Idealen zur Eigenleistung von hämmernden Rhythmen zu Massenpsychosen und Aussteigertum verleitet und stärker uniformiert sowie gleichgeschaltet als in einer früheren Diktatur.
Kurz: die Deutschen sind begierig auf ihren Selbstmord gemacht worden und tun alles Erdernkliche, um dieses Ziel zu erreichen. Daß solches bereits vor dem Zweiten Weltkrieg das Programm gewisser Kreise war, denen das Deutsche Reich auf dem Wege zur Globalisierung im Wege stand, errkennen nur noch wenig selbständig Denkende.
Dieses Buch will aufrütteln. Ein angesehener Jurist und amtierender Ordinarius legt in klarer Sprache mit messerscharfen Analysen die deutsche Lage dar, wie sie wirklich ist. Da die richtige Erkennung der Lage der erste Schritt zur Besserung ist, war diese Schrift notwendig. Sie verdient weiteste Verbreitung.
Die Deutschen müssen wieder die Verbindung zur Lebenswirklichkeit finden. Denn, um mit Carl Schmitt zu sprechen, ein Naturgesetz lautet: "Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk."
Quelle: Euro-Kurier August 2008.